BALATON

Der grösste Seitchtwassersee in ganz Mittel - und Becken kam infolge der starken Erdkrustenverschiebungen in der Eiszeit zustande, die umliegende Landschaft bildete sich nach der Verebbung des Urmeeres heraus. In den Urzeiten hatte der Balaton kein Regulierungssystem, deshalb schwankte sein Wasserspiegel erheblich. Der römische Kaiser Galerius liess Ende des 3. Jh. den Sio-Kanal erbauen, der in die Donau führt. Die Schleuse gewährleistet heute noch die Regulierung. Der grösste Versorgungsfluss des Sees ist der Zala,  der unterhalb der Stadt in die Bucht von Keszthely mündet. Die Oberfläche des Balaton beträgt 596 Quadratkilometer, die Länge 77 km, die Breite variiert zwischen 1,5 und 1,2 km. Die Wassertiefe beläuft sich im Durschnitt auf 3 Meter, beim Tihanyer Brunnen auf 12 Meter Der Balaton ist der grösste und attraktivste Erholungsort von Ungarn, wo man allen Wassersportarten huldigen kann. Es ist auch ein beliebtes Angelparadies im Wasser leben Zander Karpfenarten und mehrere Weissfischsorten Der Kleine Balaton war einst die offene Bucht des Sees mit der Zeit wurde er jedoch von Schlamm aufgefüllt. Das Wasser des Flusses Zala strömte durch den kleinen See in den Balaton, bildete dadurch das natürliche Filtersystem des Sees. Ende des vergangenen Jarhunderts wurde die Mündungsstrecke der Zala durch den Bau von Dämmen Entwässerung geregelt und dadurch die Wasserreinigungsfunktion des Kleinen Balaton abgeschafft. In den vergangenen Jahren wurde durch Errichtung von grossen künstlichen Seen dieses natürliche Schutzsystem wiederhergestellt. 1350 Hektar dieser geschlossenen Welt bilden ein Naturschutzgebiet, im offenen Wasser und im Röhricht leben u.a. Reiher, Seidenreiher, Seeraben, Löffel - und Haubenreiher Das Binnengelände kann nur mit Sondergenehmigung besucht werden, ist jedoch zwischen Zalavár und Balatonmagyaród auf einer Strecke von einigen Kilometern.

Balaton will, der bekommt ihn bei uns!

FONYÓD

In der Gegend von FONYÓD lebten schon urzeitliche Völker. Die aus dem Balaton herausragenden Berge vulkanischen Ursprungs haben eine sichere Unterkunft geboten. In den vergangenen Jahrtausenden war diese Gegend öfters nicht bewohnbar, aber die Menschen siedelten sich immer wieder an. Fonyód ist eine aueh im angrenzenden Ausland gut bekannte, angenehme Erholungsstadt am Balaton. Die Zahl seiner Einwohner liegt bei 5211 Personen. Die Zahl der ständigen Einwohner ist in den vergangenen Jahrzehnten allmählich gestiegen. Ihr Name wird das erste Mal in einem 1082 datierten Brief von König László erwähnt. Ihre inmitten eines schilfigen Sumpfes stehende Burg war im Mittelalter ein vielerorts bekannter "Adlershorst". In den Schlachten mit den Türken wurde die Siedlung vollkommen zerstört. Das normale Leben kehrte erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Die 1861 fertiggestellte Eisenbahnlinie hat der späteren Entwicklung einen großen Aufschwung gegeben. Den Ausbau der Gemeinde zu einem bekannten Urlaubsort förderten reiche Geschäftsleute, die die wunderschöne Lage der Siedlung am Balaton erkannten. 1905 wurde sie zu einer eigenständigen Gemeinde, seit 1989 ist sie eine Stadt. Sie gehört zu den beliebtesten Urlaubsorten des Landes. Über Straßen und mit der Eisenbahn ist sie gut zu erreichen. Zu den bekannten Schulinstitutionen der Gegend zählt das 1989 fertiggestellte König-Mátyás-Gymnasium, das nicht nur der Bildung dient, sondern auch einen Teil des hiesigen Kunstlebens beherbergt. Seit 13 Jahren ist es der Schauplatz internationaler Poetentreffs. Unweit vom Gymnasium liegt die Nyári (Sommer) Galerie, die die Werkte der in Fonyód lebenden und anderer, landesweit anerkannter Künstler beherbergt. Vom Hafen aus besuchen jährlich an die 250000 Menschen mit Fähren das andere Ufer und machen Bekanntschaft mit den ausgezeiehneten Weinen des Badacsonyer Berggebietes. Am Hafen liegt die Angler-Insel, vor deren Ufern mehr als 40 Fischarten beheimatet sind. Die hiesigen Gaststätten erwarten ihre Gäste mit vielen verschiedenen ungarischen und Balaton-Spezialitäten sowie guten Weinen. Im Fácános (Fasanen) Wald sind noch die einstigen Schanzen der Pfahlburg und der kürzlich freigelegte Burggraben zu besichtigen. Das 150 Jahre alte Kellerrestaurant gehört zu den intakt gebliebenen Denkmälern der hiesigen Volksbaukunst. Mehrere Plätze der Stadt beschenken den Besucher mit dem schönsten Panorama des Landes. Das Gebiet von Fonyód umfaßt 5354 Hektar. Ein großer Teil davon ist mit Schilf bedeckt, die Stadt hat aber auch viele Parks und kleine Wälder. Die Stadt hat insgesamt 2100 Wohnungen, den überwiegenden Teil bilden Einfamilienhäuser. Die Hotels, Campingplätze und Privathäuser können im Sommer 29000 Besucher gleichzeitig unterbringen. Das Frühlings- und Sommerfestival von Fonyód und die im August veranstalteten Volkstanz- und Pferdeschautage zu Ehren von Szent István, dem Staatsgründer, ziehen viele Tausende Besucher an. In Fonyód können Sie seit Jahren schon auf den stets bunten und von Käufern wimmeinden Wochen-, und Kunstgewerbemärkten anspruchsvolle und einfallreiche Geschenke beziehen. Fonyód kann sich zweifelsohne das am meisten frequentierte Marktgeschehen am ganzen Südufer des Balatons sein eigen nennen. Zweimal in der Woche, mittwochs und samstags, bieten Ihnen die Verkäufer und Händler auf einem sich ständig erweiternden Marktgelände ihre Waren an. Besorgen können Sie daselbst Bekleidung, Schuhe, Kunststoffwaren, Küchenausrüstung, Elektroartikel und die verschiedensten Souvenirgegenstände. Auf dem Obst und Gemüsemarkt offerieren Ihnen unsere Kleinbauern frisches Obst und Gemüse und eine breite Palette an Schnittblumen. In der überdachten Markthalle werden Lebensmittel, frischgelegte Eier, Fleisch und Fisch in jeder Menge zum käuflichen Erwerb vorgelegt. Auf der Kleintiermesse werden allen voran Hunde und Katzen zur Musterung geboten, aber man kann hierselbst auch manche Hamster, Meeresschweine, Chinchillas, Schildkröten und sogar Waschbären ergattern. Die Kleintiermessen werden ständig von einem amtlichen Tierartz überwacht.

Sehenswertes an der Anlegestelle:

  • Doppelakt von dem Bildhauer István Kiss Gedenksäule des Flugzeugpiloten Antal Lányi, der zum ersten Mal den Balaton überflog Musikpavilon Panoramablick mit dem nordwestlichen Zipfel des Sees von der Höhe des Valkó Aussichtspunktes aus Einmaliger Rundblick von den Aussichtstürmen der beiden Hügel Fonyóds
  • Krypta-Villa, ein ehemaliges Wochenendhaus erbaut im Zeichen „der ewigen Liebe”

 

Sehenswertes Villenreihe in Bélatelep am Hang des Burghügels:

  • Villa des Operettenkomponisten Jenõ Huszka Villa des Ssektfabrikanten Törley Gedenkobelisk für Manó Szaplonczay, den Begründer Bélateleps „Balaton-Wind”, einen Nymphenstatue von Mihály Pál Apostolisches Doppelkeuz, errichtet anlässlich der Tausendjahrfeier Bahnhof von Bélatelep mit einer Gedenktafel der Urbadenden Wasserhaus in Bélatelep, ein gewerbehistorisches Baudenkmal Überreste der legendenumwobenen Palisadenburg von Fonyód aus dem 16. Jh.
  • Zzweihundertjähriges Kelterhaus, ein Baudenkmal der Volksarchitektur
THERMALBÄDER IN UNSEREN UMGEBUNG

HÉVÍZ

Hier befindet sich der grösste natürliche Heisswassersee Europas, der seinen Weltruhm dem Thermalwasser verdankt, das zur Behandlung diverser Erkrankungen des Bewegungsapparates benutzt wird. Das Wasseraufkommen des beinahe 50000 m 2 grossen Hévízer Sees beträgt täglich 80 Millionen Liter, was soviel bedeutet, das sich das gesamte Seewasser in Abstanden von jeweils 28 Stunden vollständig erneuert. Die Wassertemperatur beträgt im Sommer 33-35 °C , sinkt aber auch im Winter nicht unter 22 °C , so ist das Baden im Freien auch an kalten Tagen möglich.

ZALAKAROS

Zalakaros liegt cca. 30 km von den westlichen Kurorten des Balaton entfernt in Südwestungarn. Das ganzjährig geöffnete Heilbad ist wegen seiner überdachten Bassins von 970 m 2 grosser Wasserfläche bzw. im Sommer wegen seines Strandes auf einem 8 ha grossen Park mie einer Gesamtwasserfläche von 2400 m 2 allgemein beliebt. Gaststätten, Sport- Uund Vergnüngsmöglichkeiten sorgen für Programme für den ganzen Tag. Das Heilzentrum mit seinen Hallen- und Freiluftbecken in einer Ruhe ausstrahlenden Umgebung gewährt ganzjährig Dienstleistungen hoher Qualität (Sitzbad, Sprudelbad, Jacuzzi). Auf Empfehlung und unter Kontrolle der Ärzte können die Gäste ausser dem Heilwassersitzbad eine Anzahl von balneologischen, hydrotherapeutischen Behandlungen in Apsruch nehmen. Das Heilwassere ist geeignet zur Behandlung von Krankheiten der Bewegungsorgane, Stoffwechseltörungen, Frauenkrankheiten und von Beschwerden des vegetativen Nervensystems bzw. sehr wirksam bei der Nachbehandlung von Unfallverletzungen.

KEHIDAKUSTÁNY

Der im Tal des Flusses Zala liegende Kehidakustány befindet sich in direkter Nähe des weltberühmten Thermalsees, Hévíz, 100 km von der österreichischen Grenze entfernt. Der Ort, mit seiner wunderschönen, idyllischen Landschaft, und seinem 43 °C Heilwasser ist seit Jahren ein beliebter Urlaubsziel der Familien, Erholung- und Heilsuchenden.

Es besteht aus Thermal- und Erlebnisbad: Innen- und Ausserbad mit Erlebniselementen, fast 100 m lange Rohrrutsche, mit Ton- und Lichteffekten, Wildwasserbecken und noch Kinderbecken, Wellenbad, Sauna-Oase, Whirpool-Insel, Kneipp-Becken, FKK- Terrasse. 5 Becken mit 100 % Heilwasser gefüllt zum Gast Wohlfühlen zur Verfügung.

MARCALI

Marcali liegt im westlichen Becken vom Balaton 12 km entfernt. Das Thermalbad der Stadt und das Freizeitzentrum befinden sich auf dem nördlichen Geiet in einem Park, dessen Grösse 80000 m 2 ist. Im Bad gibt ein Sportbecken, Lehrbecken, Kinderbecken, Thernmalbecken und ein Heilbecken. Mit Heilwasser sinds die rheumatischen, gynäkologischen und Beschwerden des Nervensystems mit Erfolg zu behandeln.

CSISZTAPUSZTA

Das Bad, 5 km von Buzsák entfernt, wird wegen des heilkräftigen Thermalwassers von vielen Gästen besucht. Das 42 °C warme, an Mineralstoffen reiche wasserstoffcarbonat- und schwefelhaltige Heilwasser weist eine ausgezeichnete Zusammensetzung auf und enthält auch bedeutende Mengen von Kohlensäure. Aufgrund dieser günstigen Zusammensetzung ist es zur Behandlung von Erkrankungen der Bewegungsorgane sowie von gynäkologischen und rheumatischen Erkrankungen hervorragend geeignet. Die im Wasser enthaltenen Mineralien tragen in großem Maße zur Heilung von Magenkatarrh. Auf dem Badgelände stehen den Gästen Gaststätten mit warmen und kalten Speisen, ein Salatbar, eine naturheilkundliche Ordination und sonstige Dienstleistungen zur Verfügung. Die in der Nähe des Bades liegende, für ihre Volkskunst berühmte Siedlung Buzsák erwartet die Besucher ganzjährig mit einer Stickereiausstellung und einem Volkskundemuseum. Nach einem Urlaub in Csiszta kehren die Kranken geheilt, die Gesunden um viele bleibende Erlebnisse bereichert nach Hause zurück.

IGAL

Das an Mineralstoffen reiche Wasser von hoher Temperatur, das wegen seines hohen Jodidgehaltes in die Gruppe von jodhaltigen Wässern gehört, hat eine intensive biologische Wirkung. Es ist zur Heilung von verschiedensten Krankheiten geeignet, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen der Bewegungsorgane, Kreislaufstörungen, Gelenkentzündungen, chronische Frauenleiden, urologische Krankheiten, sowie degenerierte Rückgraterkrankungen. In Form von Trinkturen wird das Wasser ua. zur Behebung von Magen- und Darm krankheiten, Hyperazidität, Verdauugungsbeschwerden verabreicht.

DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN IN UNSEREN UMGEBUNG

BUZSÁK

Die über 500 Jahre alte Siedlung mit ihren blühenden Traditionen, architektorischen Sehenswürdigkeiten, traditionellen Veranstaltungen haben eine beträchtliche touristische Anziehungskraft. Im 15. und 16. Jahrhundert siedelten sich in hoher Anzahl dalmatinische, illyrische, koatische Familien in diesem Gebiete an, und die von ihnen mithebrechten Traditionen haben das Leben der hier Lebenden durchflochten. Es entstand eine so typische Kultur, die nur für diese Gemeinde charakteristisch ist. Die drei Arten uralter Stickereien – die mit blauem und rotem oder schwarzem und rotem Gam „vézás” und „rátétes” und die in vielen Farben pruckende „boszorkányos” werden auch heute von den Frauen der Ortschaft gestickt. Jeder kann sich die schönsten Stücke ansehen, da im Sommer Frauen in Gruppen von 8 bis 10 Personen gemeinsam auf der Strasse sticken. Die schönsten Stücke aus allen drei Strickereiarten können bei der ständigen Ausstellung des 1997 erbauten Gemeindehauses und im Museum des Folklorhauses in ganzem Jahr besichtigt werden. Das Älteste Denkmal der Gemeinde ist die Weisse Kapelle aus der romantischen Zeit mit einem Schiff, einem halbkreisförmigen Sanktuarium, die die Pfarrkirche einer zerstörten mittelalterlichen Siedlung namens Akts war. Ihr hölzernes Alter im Renaissancestil mit geschlitzten Rebenranken kann zur Zeit in der römisch-katolischen Kirche besichtigt werden. Die katolische Kirche wurde 1791 eingeweiht, ihre Sammlung aus Messkleidern und aus Alterdecken, reich bestiskt mit Buzsáker Motiven ist landesweit bekannt. Die Kellerreihe am Johannesberg ist ein Baudenkmal, in ihren Kellern mit Schilfdach bieten die Weinbauer in wunderschöner Naturumgebung ihre Weine.

SOMOGYVÁMOS

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Umgebung ist der Pusstaturm, der die Ruine einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist. Weit von der Ortschaft entfernt, auf dem Ackerland sind die Ruinen des unten viereckigen, von der Mitte achteckigen Kirchturmes, sowie der westlichen Mauer des Sanktuariums und der Kirche zu sehen. In der Ortschaft siedelten sich die Gläubiger der Krischnakirche angesiedelt, die hier einen wedische Kirche und ein nach hinduistischen Traditionen funktionierendes Dorf aufgebaut haben, welches heute viele Gäste anzieht.

SOMOGYVÁR

Die Ortschaft ist in allen Richtungen von Naturschutzgebieten umgeben. Im Parkwald in Bréza erwarten gekennzeichnete Wanderwege, Autoraststätte, Feuerstellen, ein kleines Schutzdach bei unwetter, und sonstige Waldanlagen die Besucher. Die Geschichte der Siedlung geht bis zur frühen Bronzezeit zurück. Somogyvár war einst Kommitatssitz, Zoll- und Messeort, der 1224 Stadtvorrechte erhielt. Nach der Landnahme war die Erdburg in Kapuvár einen Residenz des Hauptmannes Koppány, an deren Stelle König László der Heilige 1091 eine Benediktinerabtei gründete. Beim Tod des Königs im Jahre 1905 wurde seib Leib in der Basilika untergebracht, von hier wurde es nach Nagyvárad zur Heiligsprechung geliefert. Das Mönchskloster war etwa 500 Jahre lang Heim derMönche. Im 16 Jahrhundert erbauten Vogtburg sind auch in ihrem ruinierten Zustand faszinierend. Sie war eine so bedeutsame Festung, dass sie 1296 während des Aufruhrs der Söhne Heinrich gegen die Truppen von Andreas III gehalten werden konnte. Seit 1983 hat unsere Heimat ihre dritte historische Gedenkstätte. 1998 wurde die Statue des Königs László des Heiligen als Gründer in Kupavár aufgestellt. Die Ortschaft war seit der zweiten Hälfte des 18. Jh. Bis zum Zweiten Weltkrieg Gut der Familie Széchenyi. Sie bauten das Schloss, in dem eine Bibliothek mit 7000 Bänden, die Familiengeschichte, wunderschöne Möbel und wertvolle Gemälde zu finden waren. Zur Zeit funktioniert eine spezielle Grund- und Fachschule im Gebäude, wo die Gäste im Sommer mit Unterkunft und Beköstigung erwartet werden. Rund herum bietet ein 24 Hektaren gorsser Park die Möglichkeit, die seltenen Baum- und Vogelarten in ihrem natürlichen Biotop zu beobachten. In der Unterkirche der Kirche am Rande des Parkes ruht der ehemalige Herr des Gutes, Imre Széchenyi, der wissenschaftlergraph. Die Kirche des Dorfes wurde 1842 gebaut, auf Ihren Fresken sind die bedeutenden Ereignisse in der Geschichte der Ortschaft zu sehen. Die König-Orgel mit 2 Manualen und 16 Registern ist alleinig im Land. Das berühmte Tiroler Geschnitz des Kreuzeswegs wurden 1911 hergestellt.

BALATONSZENTGYÖRGY

Das von László Festetics erbaute einstige Jagdhaus, das nach seiner Form den Namen „Sternburg” erhielt, beherbergt heute ein Museum mit einer Ausstellung von Gegenständen aus dem Leben der Grenzburgen.

 

 

KLEIN-BALATON, KÁNYAVÁRER INSEL

Das 14800 ha grosse Sumpfgebiet gehört zum Nationalpark Balaton-oberland. Die Kányavárer Insel ist ein frei besuchbarer feuchter Lebensraum im Kleinen Balaton, wo man die einzigartige Vogelwelt von Vogelwarten aus beobachten kann. Hierzu dient auch der nach dem Haubensteissfuss benannte, 3 km lange Lehrpfad.

 

KESZTHELY

Ihren kulturellen Status verdankt die 25000 Einwohner zählende Stadt den berühmtesten Grundbesitzern, der Familie Festetics. Die wichtigste Sehenswürdigkeit des im 18. Jh. Errichteten Barockschlosses ist das Schlossmuseum selbst. Im prächtigen Bauwerk bieten anspruchsvolle Konzerte bleibende Erlebnisse für Freunde der klassischen Musik. Den 7,2 ha grossen englischen Ggarten schmücken wertvolle Pflanzenraritäten. György Festetics war der Begründer der ersten Agrarhochschule Europas. Die Einrichtung und die Maschinen der Meierei kann man im Meiereimuseum Georgikon besichtigen. Im Museumshof sieht man eine noch heute funktionsfähige Dampfmaschine. In einer Dauerausstellung werden auch der Weinanbau und die Winzerei der Balaton-Gegend vorgestellt. In den Dauerausstellungen des Balaton-Museums gewinnt man einen Einblick in die Entstehung, die Flora und Fauna des Balatons, in die Geschichte der Fischerei und der Schiffahrt sowie in das Badeleben am Balaton. Ausserdem werden Gegenstände aus den in der Gegend betriebwnwn archäologischen Grabungen gezeigt. Im Puppenmuseum können 420 Volkstrachten aus dem historischen Ungarn besichtigt werden. In den kleinen Gassen der Innenstadt und in der Fussgängerzone laden die Baudenkmäler, die vielen kleinen Läden und Gaststätten zu einem stimmungsvollen Stadtbummel ein.

SÁRMELLÉK

Der Balaton-West-Airport empfängt Charterflüge und Privatflugzeuge. Panoramaausflüge und Fallschirmspringen sind möglich.

ZALASZÁNTÓ

Hier befindet sich das grösste buddhistische Heiligturm Europas, einen Stupa. Der sog. Basaltkorridor auf dem Kovács-Berg steht unter Naturschutz. Am Rande der Siedlung auf dem Gipfel des Tátika-Berges sieht man die Ruinen der Burg Tátika.

 

 

BADACSONY

Badacsony ist der bekannteste Weinberg der Balaton-Region. Hier wächst die Rebe, aus welcher der Badacsonyi Szürkebarát und der Kéknyelû hergestellt wird. Am Südhang des 437 Meter hohen Basltberges werden Ausflügler von exzellenten Gaststätten und Weinschenken erwartet. Auf dem Berggipfel bietet der Ausblick Kisfaludy ein unvergessliches Panorama. Unten, nicht weit vom Hafen, steht das Haus – heute Gedenkmuseum – das berühmten Balaton-Malers József Egry. Alljährich werden die Winzerfeststage in Badacsony durchgeführt.

BALATONEDERICS

An der Hauptstrasse 71 befinden sich das Afrika-Museum und der Safari-Park mit exotischen Tieren.

 

 

SZIGLIGET

Von den Basteien der im 13. Jahrhundert erbauten Burg bietet sich ein prachtvolles Rundpanorama mit dem Balaton und einem unvergesslichen Szenarium der vulkanischen Berge.

 

 

TAPOLCA

Eine Naturrität ist die sog. Seehöhle bei Tapolca. Interessant an der bei der Aushebung eines Brunnens entdeckten Höhle im Kalksteinfels sind die darin befindlichen Seen, auf deren Wasser man paddeln kann. Die hohe Luftfeuchtigkeit in der Höhle hat eine günstige Wirkung bei Erkrankungen der Atemwege.

 

SÜMEG

Auf einem 270 m hohen Kalksteinfelsen wacht die im 13. Jahrhundert errichtete Burg von Sümeg über die malerische Ortschaft Sümeg. Während der Jahrhunderte wurde die Burg ständig erweitert und umgebaut. In der Türkenzeit wurde sie nach dem Fall von Veszprém zum Bischofssitz. Während des Rákóczi-Freiheitskampfes wurde die Burg von den aufständischen Kurutzen besetzt. Nach der Zurückeroberung durch die kaiserlichen Truppen wurde sie zerstört und nach 250 Jahren begann man mit der Erhaltung und Wiederherstellung. Heute kann hier ein Burgmuseum mit einer Ausstellung über die Burggeschichte besichtigt werden. Während der Touristensaison werden hier alljährlich Aufführungen des Burgtheaters präsentiert. Als gut geschützter Schatz des Oortes gilt die römisch-katholische Pfarrkirche, deren Wände mit Fresken von Franz Anton Maulbertsch geschmückt sind. Da diese Fresken annähernd alle Wände der Kirche bedecken, wurden sie als die bedeutendsten, barocken Wandbilder Ungarns registiert.